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| Seit Jahren schon dokumentiere ich die
Schrift der Engel*: in Photos und
Texten, in unerhörten Klängen, zwischen Gedankenspielereien,
auf Berliner Brandmauern, an intimen Flurwänden, in harschem
Schnee und bröckeligem Sand, auf bereiften Fensterscheiben. Und
ich fand ihren Sinn unter aufmerksamen Wimpernschlägen, auf muskulösen
Armen, hinter geneigten Ohren*,
zwischen Schulterstümpfen und unter Flügeln, deren Schatten
auf jene Stelle fallen, für die Stiller einmal in seiner Tilgweise
das schöne Wort Sanftung*
fand, ein Wort, das für mich seither einer der Schätze ist,
um deretwillen ich mich wohl auf diese Reise*
machte. Damals. |
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