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Es ist erstaunlich, wie oft bei den Mutmaßungen, die über Stiller* als Urhe-ber der Schrift der Engel angestellt werden, vergessen wird, dass seine Texte schon lange vor dem Auftauchen der Schrift der Engel immer auch Partitouren waren. Ist nicht seine Tilgweise musizierte Sprache? Erwarten wir von Ton- und Akkordclustern im modalen Jazz, die uns entfernt an Kirchentonarten oder das Entweder-oder der Dur-Moll-Unterscheidungen erinnern wirklich einen Segen oder die Bestätigung dessen, was wir als lustig oder als traurig empfinden?
Sicherlich: Oft habe ich die Sehnsucht gespürt, in den Fragen nach Stiller und der Herkunft der Schrift der Engel:
urheberschaft














Es wäre doch schön, wenn es irgendwo einen Text gäbe, der uns einfach sagt, was all das bedeutet. Aber Sander hatte recht, als die Quellen von Bedeutungen heute eher im Journalismus* aufspürte als in Kunstwerken: Wer also sind die Priester der Aktale, von denen erwartet wird, dass sie die leeren Gefäße mit Bedeutung füllen, während der Sinn läuft und läuft?

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