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Eingang/Intro
 
 
 
 
Eigentümlicher Weise hören Traumbilder auf, mich den Tag über zu ver-folgen, wenn ich sie aufschreibe. Und ich entgehe auch dem Ärger über den Verfall von Bildern, die von Mal zu Mal ihres Auftauchens unschärfer wer-den. Vermutlich regt sich hierbei dann doch die Professionalität des Doku-mentar-Photographen, der Verschwommenheiten und Unschärfen als Signatur von Dingen ansieht, als Zug von Augenblicken, die es in dieser ihrer Art herzustellen gilt, ohne Schärfen darzustellen, wo diese nicht sind. Deshalb sind Unschärfen nichts, was einem Dokumentar-Photograph unter-läuft. Ich habe es immer als einen Zug von Unprofessionalität angesehen, Verschwommenheit durch Nachlässigkeit in der Aufmerksamkeitsspannung















zuzulassen. Deshalb auch ärgern mich Träume, die sich im Laufe des Tages in eine verschwommene Bilderflucht verwandeln, die einen mit abnehmen-der Prozentzahl an Klarheit immer besoffener macht.
Max Sander, Stiller und die Schrift der Engel, Konvolut 042

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