projekt schrift bildwerk+textwerk photographie performances
 
 
 
 
 
 
 
 
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Eingang/Intro
 
 
 
 
Manchen Morgen schreibe ich Träume noch nüchtern auf, vor dem Früh-stück, bei dem sich in der Regel mit jedem Bissen ein Bilder auffrißt. Von Zeit zu Zeit wünschte ich mir früher, es solle möglich sein, meine Kamera mit in meine Träume zu nehmen, um die intensivsten Bilder zu dokumen-tieren.
Heute machen das die phototropen Zeitreisen möglich. Und so konnte ich erst kürzlich zu Träumen zurückkehren, die ich zur Zeit meines Unfalls träumte, der mir gleichsam die Flügel stutzte und mich stiller werden ließ in meinem Wunsch, mir die Geheimnisse der Welt zu erschreiben.

Vor allem in etlichen Gesprächen mit Przibilski habe ich inzwischen viel















darüber erfahren, wie Traumarbeit vor sich geht. Er hat mir erläutert, wie vom Traumbewußtsein die latenten Traumgedanken in manifesten Traum-inhalt übersetzt werden.
Max Sander, Stiller und die Schrift der Engel, Konvolut 042
traumarbeit