| schrift
der engel |
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Randständigkeit kennen Photographen
sehr gut. Max Sander hat beschrie-ben*,
wie er darunter litt, als er recht spät erst als
Randfigur mit den Freunden Stillers vertraut zu werden begann.
Welch eine Fülle an Dichte und Nähe, sagte er.
Und selbst wenn man sie manchmal durch das Objektiv an entgegengesetz-ten
Seiten des Raumes sah, so spürte man doch die Nähe und Intensität
des gemeinsamen Tuns.
Sander übrigens tatsächlich ein Nachfahre August
Sanders bedauerte auf seine bildhafte Art*
manchmal, dass er auf der Szene des Geschehens erst auftauchen konnte,
als Stiller von der Bildfläche verschwand. |
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| Doch auch wenn Photographie
auch eine Ähnlichkeit mit Tanzen hat, so ist der Photograph nicht
notwendig ein Mauerblümchen des Geschehens. So beobachtet ihn
nur, wer nie spürt, wie er in einem weitläuftigen Raum Schwellen
zu eröffnen* vermag, weil
er eine Geste*, einen
Blick, eine Bewegung in eine Berührung verwandeln kann. |
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