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Eingang/Intro
 
 
 
 


Niemals ist ein Körper weiblich - er wird nur als ein weiblicher beobachtet. Und deshalb unterscheidet er sich auch vom Körper einer Frau oder eines Mannes. Die weiblichen Züge dargestellter Engel bewirken bei der Beobach-tung ein Schwanken. Die Unterscheidbarkeit bleibt in der Schwebe: Auch in ihren Gesichtszügen sind Engel aus dem Blickwinkel einer auf Unterschei-dung konzentrierten Beobachtung Chimären. Nichts, aber auch gar nichts trüge es zur Frage nach der Weiblichkeit von Engeln bei, sie nackend dar-zustellen. Die Gesten der Engel fragen nicht nach Mann oder Frau.


beobachter






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Ein Bild ist ein synästhetischer Augenblick, wenn es eine Spur von Schwan-ken, Oszillieren, Pulsieren, Atmen bewahrt oder erzeugt und der schnellen Auflösung in das Entweder-oder eines Bedeutungsurteils entzieht.